UNGARN - Handy und Pferdewagen
Györ - Estergom - Budapest - Rackeve - Apaj - Bugac - Opusztaszar - Szeged - Mako
Das Erste, was uns in Ungarn auffällt: überall Störche in ihren Nestern an den Dorfstraßen (weiß eigentlich jemand, wieso Störche meist an Dorfhauptstraßen wohnen und nicht einfach draußen im Grünen? - Infos bitte an info@veloway.de). Über Györ und Estergom geht's an der Donau lang nach Budapest. Dort treffen wir auf dem Campingplatz "Rosengarten" (Prädikat sehr empfehlenswert) zwei "alte Bekannte" wieder - Kati und Dietmar - Tourenradler, denen wir seit Österreich in jeder Sackgaße über'n Weg fahren. Budapest gefällt uns so gut, daß wir noch'n Tag verlängern und noch einen ... Irgendwann geht's dann doch weiter (wir ham ja noch'n bißl was vor ;-)), weg von der Donau über Rackeve in die Apaj- und Bugac-Puszta (Sandpuszta vom Feinsten). Seit Budapest sieht man immer mehr Pferdewagen auf der Straße, doch auch auf den Dörfern hört man immer wieder die altbekannten Handy-Klingeltöne. In Opusztaszar schauen wir uns das sehr schön gemachte Museumsdorf an, das über Leben und Handwerk der Menschen aus dieser Gegend vor 100 - 200 Jahren informiert. Über Mako geht's dann weiter Richtung Grenze. Nach nicht einmal zwei Wochen in Ungarn fühlen wir uns hier schon richtig zu Hause - wir haben ein paar Brocken Ungarisch gelernt (das Lebenswichtige halt: ja, nein, danke, bitte, Wasser, Brot, Wein, Bier, wo ist bitte der Campingplatz etc.) und die Mentalität der Menschen - zurückhaltend, aber auch sehr nett und hilfsbereit - macht das Reisen angenehm.
